- Neubau eines Ärztehauses (1.- 4.OG) mit Cafe (EG) und einer zweigeschossigen Tiefgarage an der Frölichstraße.
- Erweiterung des Pauline - Fischer – Hauses (EG – 2.DG) und Anschluß der zwei-geschossigen Tiefgarage an die neue Tiefgarage des Ärztehauses.
- Umgestaltung des Haupteinganges des Krankenhauses.
Auf Grund der sehr guten Innenstadtlage und der direkten Erschliessung des Gebäudes von der Frölichstraße, der Nähe zum Krankenhaus und den sonstigen Einrichtungen der Gesamtanlage ist sicherlich eine sehr hohe Nachfrage für die Praxiseinheiten und die betreuten Wohneinheiten gegeben.
Durch den Neubau eines Cafes im EG für alle Einrichtungen kann die Gesamtanlage zusätzlich an der Hauptzufahrt einen neuen sehr attraktiven Anziehungspunkt erhalten.
Laut dem geforderten Stellplatznachweis sind für die geplanten Nutzungen ca. 119 Stellplätze nachzuweisen. Bei der geplanten 2-geschossigen Tiefgarage mit ca. 120 Stellplätzen kann die Stellplatzpflicht erfüllt werden. Durch die technisch mögliche zusätzliche Erweiterung der Tiefgarage unter dem Vorplatz des Altenpflegeheimes könnten zusätzlich 36 Stellplätze geschaffen werden.
Für das bestehende Altenpflegeheim schlagen wir konzeptionell eine Erweiterung von 6 Einzelzimmer pro Pflegeetage vor, um zum Einen die Anzahl der Einzelzimmer pro Etage zu erhöhen und zum Anderen die Wirtschaftlichkeit der Pflegeetage zu verbessern. Durch den neu geplanten Gemeinschaftsraum werden die bestehenden Gemeinschaftsräume auf der Etage ergänzt. Die bestehenden Funktionräume sind auch nach dem Diskussionsentwurf zur neuen Heimmindestbauverordnung ausreichend. Im 1. Dachgeschoss könnte das Raumangebot für die Altenpflegeschule durch weitere Unterrichtsräume verbessert und im 2.DG eine weitere Wohneinheit geschaffen werden.
Der Haupteingang im Norden des bestehenden Krankenhauses wird ebenerdig um einen 1-geschossigen Baukörper mit einem begrünten Flachdach als Foyer erweitert. Ob dafür bereits das bestehende Treppenhaus verlegt, der Fassadenerker abgebrochen und ein ebenerdiges Foyer mit einem großzügigen Empfangsbereich mit Pforte und Kiosk geschaffen wird müßte konzeptionell noch intern abgeklärt werden. Die geplanten Baumaßnahmen können zeitlich getrennt in mehreren Bauabschnitten realisiert werden.
Der Neubau der Tiefgarage und die Erweiterung des Altenpflegeheimes könnten auch ohne den Neubau des Ärztehauses oder einer anderen Nutzung bautechnisch hergestellt werden. Nach einer grundsätzlichen Entscheidung über die entwickelte Gesamtplanung und die weitere Vorgehensweise müßte die Planungssicherheit über eine Bauvoranfrage baurechtlich abgesichert werden.