![]() |
Die bestehende Raumgestaltung und Orientierung mit dem Altarbereich in der niederen Nische unter dem Fusspunkt des Daches ist seit längerem konzeptionell unbefriedigend und soll verändert werden.
Das entwickelte Entwurfskonzept sieht deshalb vor, daß der Gottesdienstraum gedreht wird und sich in Firstrichtung des Daches neu orientiert. Durch den Abbruch der Toiletten und der Treppe entsteht ein großzügiges neues Foyer das durch eine künstlerisch gestaltete mobile Glastrennwand vom Gottesdienstraum getrennt ist und als Erweiterung genutzt werden kann. Die Anzahl der Sitzplätze erhöht sich dadurch auf circa 150 Stück. Durch den zusätzlichen Abbruch der bestehenden Wand zum großen Gemeinderaum und den Einbau einer weiteren mobilen Trennwand in Holz könnte darüber hinaus eine zusätzliche Erweiterungsmöglichkeit für die wenigen Gottesdienste mit sehr vielen Besuchern geschaffen werden (Weihnachten, Konfirmation, etc.).
Für die neue Erschließung des Gebäudes wird in den Innenhof ein transparenter Windfang als Stahl-Glas-Konstruktion eingestellt um zum Einen die bestehenden Gebäudekonturen ablesbar zu erhalten und zum Ande-ren die neue Treppenerschließung des Untergeschosses zu ermöglichen.
Das bestehende Büro der Sozialstation im EG wird aufgelöst und im Untergeschoss neu geschaffen. Stattdessen ist eine behindertengerechte Toilette und ein Vorraum geplant.
Im Untergeschoss bleiben die bisherigen Räume der Sozialstation und der Gemeinde erhalten. Als Ersatz der abgebrochenen Toiletten im EG soll eine neue größere gemeinsame WC-Anlage mit einem neuen Umkleide- und Duschbereich für die Sozialstation geschaffen werden.
Auf der Westseite des Altbaues ist aus der vergrößerten Teeküche ein neuer Ausgang für die Gemeinde geplant um den davorliegende Gartenteil als Terrasse und Wiese für Gemeindefeste und Freizeiten zukünftig besser nutzen zu können.
Die übrigen sonstigen Raumnutzungen in den Gebäuden sollen unverändert bestehen bleiben.